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Definition: Was ist die Conversionrate?
Die Conversion-Rate ist die Umwandlungs-Rate von Klicks zu Reaktionen.
Es gibt verschiedene, erwünschte Reaktionen, an denen man erkennen kann, dass eine
Werbung Erfolg gebracht hat. Im Direktmarketing zählt jede Reaktion, jede Antwort (Response) als ein Erfolg, denn es hat sich gezeigt, dass jemand, der einmal auf eine Werbung mit einer Antwort, mit einem Response,
mit einer Aktion geantwortet hat, mit sehr viel größerer Wahrscheinlichkeit später ein Käufer der entsprechenden Produkte wird. Jemand, der auf einen Werbeimpuls antwortet, wird mit mindestens 4-facher
Wahrscheinlichkeit später ein Käufer, wenn man ihn vergleicht mit jemandem, der nicht reagiert hat.
In der Online-Werbung, der Werbung im Internet, sind besonders zwei Aktionen
(Responses) wichtig: Die Anforderung von weiteren Informationen durch die Abgabe seiner eMail-Adresse (z.B. für einen kostenlosen Newsletter) und das Bestellen eines Produktes im eShop.
Viele Klicks sind die Voraussetzung für viele Aufträge oder Bestellungen. Doch nicht
jede Werbung hat die gleiche Wirkung. Manche Anzeigen arbeiten mit sehr starken Reizen, machen sehr neugierig, doch dann kann das Produkt nicht das liefern, was die Anzeige versprochen hat. Am besten ist es, wenn
eine sehr hohe Kongruenz, eine sehr hohe Übereinstimmung besteht zwischen dem Versprechen der Anzeige und dem was danach an weiteren Informationen kommt, bis hin zum Produkt.
Alles muss auf einander abgestimmt sein und für eine bestimmte Zielgruppe Sinn machen.
Besonders dann, wenn nach Klicks abgerechnet wird, wie das heute bei den
Pay-per-Klick-Programmen der Fall ist, ist es sinnvoll, wenn die Conversionsrate von Klick zu Response sehr hoch ist. Mit wenigen Klicks möglichst viele Aufträge zu erreichen, dass ist effizientes Internet-Marketing.
Die Conversionsrate schwankt je nach Produkt zwischen 0,25% und 2%. Wenn eine
Pay-per-Click-Kampagne nur 0,25% Konversionsrate erreicht, dann braucht man 400 Klicks, um einen Auftrag zu bekommen. Bei einem durchschnittlichen Preis von 0,10 Euro pro Klick ist das noch kein Problem, denn dann
kostet ein Neukunde “nur” 40 Euro. Aber schon bei 0,20 Euro pro Click wird es mit 80 Euro so teuer, dass es den Umsatz der Erstbestellung in vielen Online-Shop schon empfindlich übersteigt. Nur sehr kapital-starke
Anbieter können dann die Durststrecke bis zur Bildung einer Online-Stammkundschaft überstehen.
Da es inzwischen in den USA bereits über 200 000 Anbieter gibt, die mit Google
AdWords Werbung treiben, lässt sich absehen, was auch im deutsch-sprachigen Raum demnächst mit den Preisen für gängige Keywords (Suchbegriffe) passieren wird: Sie werden in die Höhe gehen. Die Preise sind jetzt
schon deutlich höher als vor einem Jahr. Und im kommenden Jahr wird die Notwendigkeit, die Conversionsrate zu messen, noch wichtiger sein als heute.
Pareto-Prinzip für die Wirkung von Keywords:
20% der Keywords verursachen 80% der Kosten. und 20% der Keywords bringen 80% der Aufträge. Aber oft sind die teuersten Keywords nicht die besten, wenn es um die Conversionsrate geht. Das Pareto-Prinzip (oft auch die 80/20-Regel genannt) kann man also mit Gewinn anwenden, wenn man die teuersten Keywords abstellt, wenn sie zwar viele Klicks, aber wenige Aufträge bringen. Statt dessen sollte man die Keywords forcieren, die weniger kosten, aber dafür eine
besonders hohe Conversionsrate haben, selbst wenn sie relativ wenig Besucher bringen.
In der Regel werden die effizientesten Keywords die sein, die der Aufmerksamkeit der
Mitbewerber entgangen sind. Die Marktlücken-Strategie bewährt sich also auch im Internet. Im Internet werden zwei Player bevorzugt: Derjenige, der alles billiger und in großer Auswahl anbieten kann (z.B. ebay) und der Spezialist, der etwas anbietet, was man sonst nirgendwo findet. Oft kommt es sogar zu einer Zusammenarbeit zwischen beiden: Der Spezialanbieter nutzt den Großen als Plattform.
Wie Sie die Conversionrate (Konversionsrate) für Ihre Keywords messen können.
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